{"id":598,"date":"2020-11-30T15:12:48","date_gmt":"2020-11-30T15:12:48","guid":{"rendered":"https:\/\/ftd.cognihealth.in\/?page_id=598"},"modified":"2025-06-03T09:48:00","modified_gmt":"2025-06-03T09:48:00","slug":"worry-panic","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/neurosymptoms.org\/de_DE\/symptoms\/common-associated-symptoms\/worry-panic\/","title":{"rendered":"Angst \/ Panik"},"content":{"rendered":"\n<p>Angst und Panik sind bei Patienten mit funktionellen und dissoziativen neurologischen Symptomen h\u00e4ufig. Allerdings sind auch viele Patienten mit funktionellen und dissoziativen neurologischen Symptome nicht \u00e4ngstlich (oder depressiv).<\/p>\n\n\n\n<p>Angst und Panik sind ebenfalls sehr h\u00e4ufig bei Epilepsie und anderen neurologischen Erkrankungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Internetseite ist nicht daf\u00fcr gedacht, diese Symptome im Detail zu besprechen. Einige Links sind unten angegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein paar Dinge sollen jedoch in Bezug auf funktionelle Symptome klargelegt werden:<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 Wenn Sie Angst- oder Panikattacken haben, bedeutet dies nicht, dass sie die Ursache Ihrer Beschwerden sind. Sie f\u00fchlen sich vielleicht angegriffen, wenn \u00c4rzte oder andere Personen Sie fragen, wie Sie sich f\u00fchlen. Ein guter Arzt sollte dies aber immer tun, unabh\u00e4ngig von Ihrer Diagnose. Zum Beispiel k\u00f6nnen Patienten mit Multipler Sklerose an Angstzust\u00e4nden und Depressionen leiden. Wenn dies zutrifft, ist die Lebensqualit\u00e4t in der Regel nicht gut und es ist wichtig alles zu unternehmen um sie zu verbessern. Bei funktionellen Symptomen trifft genau dasselbe zu.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 Wenn Sie &#8220;zugeben&#8221; an Angst- oder Panikattacken zu leiden, bedeutet dies nicht, dass Sie &#8220;verr\u00fcckt&#8221;\/ &#8220;geisteskrank&#8221; \/ &#8221; willensschwach&#8221; oder irgendetwas in der Art sind, woran gewisse Menschen (vielleicht sogar Sie selbst!) denken. Es gibt eine Menge von Vorurteilen f\u00fcr diese Art von Problemen, und es ist nicht immer leicht sie zu bew\u00e4ltigen. Siehe auch unter &#8220;Eingebildet?&#8221; f\u00fcr mehr Information zu diesem Thema.<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 Die h\u00e4ufigste Ursache von Angst oder Sorgen bei Patienten mit funktionellen Symptomen ist die Sorge \u00fcber die Symptome selbst. Wodurch sind sie verursacht? Warum scheint mir keiner zu glauben? Werde ich verr\u00fcckt? Werde ich in Zukunft im Rollstuhl landen? Nur weil Sie sich prim\u00e4r \u00fcber die k\u00f6rperlichen Beschwerden sorgen, bedeutet dies nicht, dass dies keine ernstzunehmenden Sorgen sind. Manchmal ist&nbsp;Angst um die Gesundheit&nbsp;eine \u00fcberw\u00e4ltigendes Problem an sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Patienten wissen nicht, wie die Diagnosen Angst- oder Panikattacken zustande kommen. Hier sind die am h\u00e4ufigsten verwendeten Kriterien von der Amerikanischen Psychiatrischen Gesellschaft (DSM-IV).<\/p>\n\n\n\n<p>Ich stelle diese Kriterien hier vor, damit Sie selbst entscheiden k\u00f6nnen, ob diese Diagnosen eventuell f\u00fcr Sie relevant sein k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>GENERALISIERTE ANGSTST\u00d6RUNG<\/p>\n\n\n\n<p>A. Mindestens 6 Monate &#8220;\u00fcberm\u00e4\u00dfige Angst und Sorge&#8221; \u00fcber eine Vielzahl von Ereignissen und Situationen. Unter &#8220;\u00fcberm\u00e4\u00dfig&#8221; versteht man eine Sorgenintensit\u00e4t, die zu stark in Bezug auf eine bestimmte Situation oder ein bestimmtes Ereignis ausgepr\u00e4gt ist. Die meisten Menschen werden bei bestimmten Dingen \u00e4ngstlich, aber die Intensit\u00e4t der Angst ist in der Regel f\u00fcr eine bestimmte Situation ad\u00e4quat.<\/p>\n\n\n\n<p>B. Es gibt erhebliche Schwierigkeiten diese Angst und Sorgen zu kontrollieren. Wenn jemand gro\u00dfe Schwierigkeiten hat die Situation zu kontrollieren, zu entspannen oder Angst und Sorge zu bew\u00e4ltigen, dann ist diese Voraussetzung erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p>C. Die Anwesenheit von 3 oder mehr (bzw. nur 1 bei Kindern) der folgenden Symptome an den meisten Tagen w\u00e4hrend der letzten sechs Monate:<\/p>\n\n\n\n<p>1. Gef\u00fchl der Angespanntheit oder Unruhe<\/p>\n\n\n\n<p>2. Leichte Erm\u00fcdbarkeit<\/p>\n\n\n\n<p>3. Konzentrationsprobleme<\/p>\n\n\n\n<p>4. Reizbarkeit<\/p>\n\n\n\n<p>5. Erhebliche Anspannung der Muskulatur<\/p>\n\n\n\n<p>6. Schlafst\u00f6rungen<\/p>\n\n\n\n<p>D. Die Symptome sind nicht Teil einer anderen psychiatrischen Erkrankung.<\/p>\n\n\n\n<p>E. Die Symptome verursachen &#8220;klinisch signifikantes Leiden&#8221; oder Probleme, die die Funktionsf\u00e4higkeit im t\u00e4glichen Leben beeintr\u00e4chtigen. &#8220;Klinisch signifikant&#8221; ist der Teil, der auf die Einsch\u00e4tzung durch den Behandler angewiesen ist. Manche Leute leiden an vielen der obigen Symptome und bew\u00e4ltigen sie gut genug, um eine hohe Funktionsf\u00e4higkeit im Alltag aufrechtzuerhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>F. Der Zustand ist nicht auf eine Substanz (z. B. Droge, Medikament) oder ein medizinisches Problem zur\u00fcckf\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n<p>PANIKATTACKEN<\/p>\n\n\n\n<p>Eine umschriebene Periode intensiver Angst oder Unbehagen, in denen sich vier (oder mehr) der folgenden Symptome abrupt entwickeln und innerhalb von 10 Minuten einen Spitzenwert erreichen:<\/p>\n\n\n\n<p>1) Herzklopfen oder beschleunigter Herzschlag<\/p>\n\n\n\n<p>2) Schwitzen<\/p>\n\n\n\n<p>3) Zittern<\/p>\n\n\n\n<p>4) Empfindungen von Kurzatmigkeit oder Ersticken<\/p>\n\n\n\n<p>5) Gef\u00fchl des Erstickens<\/p>\n\n\n\n<p>6) Brustschmerzen oder Unbehagen<\/p>\n\n\n\n<p>7) \u00dcbelkeit oder Bauchschmerzen<\/p>\n\n\n\n<p>8) Schwindel, Benommenheit oder Ohnmacht<\/p>\n\n\n\n<p>9) Derealisation (Gef\u00fchle der Unwirklichkeit) oder Depersonalisation (Gef\u00fchl von sich selbst abgetrennt zu sein)<\/p>\n\n\n\n<p>10) Angst die Kontrolle zu verlieren oder verr\u00fcckt zu werden<\/p>\n\n\n\n<p>11) Angst vor dem Sterben<\/p>\n\n\n\n<p>12) Par\u00e4sthesien (Taubheit oder Kribbeln)<\/p>\n\n\n\n<p>13) Sch\u00fcttelfrost oder Hitzewallungen<\/p>\n\n\n\n<p>PANIKST\u00d6RUNG<\/p>\n\n\n\n<p>A) Beides, (1) and (2) trifft zu<\/p>\n\n\n\n<p>(1) wiederkehrende unerwartete Panikattacken<\/p>\n\n\n\n<p>(2) mindestens eine der Attacken war gefolgt von mindestens einem der folgenden Zeichen f\u00fcr die Dauer von mindestens einem Monat:<\/p>\n\n\n\n<p>(a) anhaltende Besorgnis dar\u00fcber, dass weitere Attacken auftreten k\u00f6nnten<\/p>\n\n\n\n<p>(b) Sorge \u00fcber die Auswirkungen der Attacken und deren Folgen (z. B. die Kontrolle zu verlieren, einen Herzinfarkt zu erleiden, &#8220;verr\u00fcckt&#8221; zu werden)<\/p>\n\n\n\n<p>(c) eine wesentliche \u00c4nderung im Verhalten in Zusammenhang mit den Attacken<\/p>\n\n\n\n<p>B) Die Panikattacken sind nicht auf die direkte k\u00f6rperliche Wirkung einer Substanz (z. B. eine Droge, Medikament) oder eines allgemeinen medizinischen Zustandes (z. B. Hyperthyreose) zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>C) Die Panikattacken sind nicht besser durch eine andere psychiatrische St\u00f6rung zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>AGORAPHOBIE<\/p>\n\n\n\n<p>A) Angst sich an Orten oder in Situationen aufzuhalten, von denen eine Flucht schwierig (oder peinlich) sein k\u00f6nnte oder in denen Hilfe im Falle einer m\u00f6glichen Panikattacke nicht verf\u00fcgbar w\u00e4re. Agoraphobe \u00c4ngste treten typischerweise in folgenden Situationen auf: alleine weg von zu Hause zu sein; in einer Menschenmenge oder in einer Warteschlange; auf einer Br\u00fccke; in Bus, Bahn oder Auto.<\/p>\n\n\n\n<p>B) Die Situationen werden vermieden oder werden mit einem unangenehmen Gef\u00fchl oder Angst vor dem Auftreten einer Panikattacke ertragen oder erfordern die Anwesenheit eines Begleiters.<\/p>\n\n\n\n<p>C) Die Angst oder phobische Vermeidungshaltung ist nicht besser durch eine andere psychische St\u00f6rung erkl\u00e4rbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anxiety, Panic and Post traumatic Stress are commoin in people with FND<\/p>\n","protected":false},"author":65,"featured_media":1637,"parent":939,"menu_order":273,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"page-template\/symptom-details-page-template.php","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neurosymptoms.org\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/598"}],"collection":[{"href":"https:\/\/neurosymptoms.org\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/neurosymptoms.org\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neurosymptoms.org\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/users\/65"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neurosymptoms.org\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=598"}],"version-history":[{"count":130,"href":"https:\/\/neurosymptoms.org\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/598\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15749,"href":"https:\/\/neurosymptoms.org\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/598\/revisions\/15749"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neurosymptoms.org\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/939"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neurosymptoms.org\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1637"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neurosymptoms.org\/de_DE\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=598"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}